Zu den Grundlagen

Das Buch ist die Grundlage des Projektes und der Internet-Gestaltung. Die Darstellungen und die Schilderung dessen, was ich selber als Autor in der Politik erlebte, sollen auf möglichst authentische Weise die Philosophie, die Probleme, die Hintergründe und die Aussichten des Projektes verdeutlichen. Das Projekt hat sich in der Zeit seit der Veröffentlichung wesentlich weiterentwickelt. Den aktuellen Stand finden Sie auf der Seite http://Friedensmal.de



Jahn & Ernst Verlag, Hamburg     

ISBN: 3-89407-253-9

  • Einleitung und Texte (anklicken)


  • 
    "Ich habe Ihr Buch nicht nur gelesen, sondern es auch meinen Freunden zur Lektüre 
    
     überlassen." 

     Dr. Norbert Blüm, Arbeitsminister a. D., Mitglied des Deutschen Bundestages



     
    Zeitungsartikel (Bergsträßer Anzeiger - Süd Hessen), Pfingsten 1999
    Buchbesprechung von Christina Birk (Theologin)
     

    Ein "Wendepunkt" zu neuer Menschlichkeit

    Buch über den Holocaust von Thomas Zieringer / Lebensbejahung,
    Liebe und Hoffnung
    
    
    
    Bensheim. Was, schon wieder ein neues Buch über den Holocaust? Ist 
    darüber nicht schon alles gesagt, diskutiert, geschrieben worden, was 
    es zu sagen und zu schreiben gibt? Nein, "Wendepunkt - die Vision einer
    neuen Menschlichkeit" des Bensheimer Autors und Therapeuten Thomas
    Zieringer ist weit mehr als "nur" eine weitere Dokumentation über die 
    Verbrechen der Nazi-Diktatur und ihre Greueltaten an den jüdischen
    Mitbürgern.
       Wie schon der Titel andeutet, geht es Zieringer mit dem Buch, in dem
    er einen Entwurf für ein Holocaust-Mahnmal vorstellt und erklärt, um
    einen ganz neuen Ansatz zum dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.
       Zieringer geht davon aus, daß damals wie heute viele Menschen ihnen
    angetanes Unrecht und Verletzungen nicht aufarbeiten, sondern ihrerseits
    verletzen und Unrecht tun. Daraus folge "eine Denkweise, die zum Holo-
    caust führte, die heute noch vorhanden ist und die vielen Menschen nach 
    wie vor großes Leid bringt", beschreibt der Autor die Schwächen und
    (Sehn-)Süchte der Menschen unserer "Ellbogengesellschaft" und gelangt so 
    zu einem "Weg der Heilung", der für den Autor "vielleicht die einzige
    Möglichkeit, solche Katastrophen zu vermeiden und zu mehr Menschlichkeit
    ist".
       "Heilung bedeutet aber nicht, einen Schlußstrich ziehen zu wollen,
    Heilung ist eine Lebensaufgabe, wahrscheinlich die schwerste Aufgabe im 
    Leben eines Menschen", schreibt Zieringer in seinem 270 Seiten starken
    Buch. Konkret bedeute dies, "sich endlich offen und ehrlich mit den
    eigenen Schmerzen und Verletzungen auseinanderzusetzen, nicht mehr zu 
    verdrängen und zu vergessen.
       Den Appell zu solcher Vergangenheitsbewältigung verbindet Zieringer
    mit dem Aufruf zu mehr Verantwortung - ohne deshalb schulmeisterlich den 
    Zeigefinger zu erheben.
       Wohl erschüttert er mit Berichten von Zeitzeugen aus der Nazi-Zeit.
    Wie beispielsweise dem US-Soldaten Charles Ferree, der direkt nach
    Kriegsende die Grauen der Konzentrationslager erlebt hat ("nach Dachau 
    verbrannte ich meine Uniform in einem vergeblichen Versuch, mich vom
    Todesgeruch zu befreien. Dieser Geruch ist immer noch bei mir, 50 Jahre 
    später. Erst vor kurzem haben meine Frau und ich begonnen, über den
    Holocaust zu sprechen"). Auch mahnt er mit der Schilderung alltäglicher 
    Szenen die Gleichgültigkeit, Orientierungslosigkeit, Rücksichtslosigkeit 
    der Menschen des ausgehenden 20. Jahrhunderts an.
       Aber immer wieder gelingt es ihm, ob er nun Erlebnissen mit Freunden
    oder spontanen Begegnungen erzählt, "die guten und schönen Seiten im
    Menschen aufzuzeigen", um so mehr Offenheit, sich dem Schlechten der 
    menschlichen Seele stellen zu können", zu gewinnen.
       Lebensbejahung, Liebe und Hoffnung ziehen sich als roter Faden durch
    das Buch, das Zieringer als Plädoyer gegen den herrschenden Zeitgeist
    und für mehr Mitmenschlichkeit versteht. Künstlerischen Ausdruck findet 
    dieser Appell in dem Mahnmal-Entwurf. (Siehe den nebenstehenden Bericht 
    "Debatte neue Impulse geben".)
       Die Stärke seines Buches liegt aber nicht nur darin, daß er mit der
    Erklärung dieses Symbols der Debatte neue Impulse verleihen könnte.
    "Wendepunkt" lebt davon, daß es den Bogen vom Holocaust zu den Leiden 
    und Nöten der Menschen unserer Zeit schlägt, daß es keine Zeichen der 
    Verdammung, sonder der Hoffnung setzt; daß es nicht verurteilen, sondern 
    heilen will.
       Diese Heilung beschreibt Zieringer in den Kapiteln, in denen er die
    seelischen Probleme der Menschen heute analysiert, als Lösungsansätze, 
    die sich auch in der therapeutischen Praxis bewährt haben. An anderer
    Stelle liegt der Schwerpunkt auf philosophischen und theologischen
    Fragen: Doch betet er hier nie festgefahrene Glaubensaussagen herunter, 
    verfällt auch nicht in akademische Exkurse, sondern vermittelt in klarer,
    lebendiger Sprache eine christlich geprägte, durchaus moderne Ethik von
    Verantwortung, Hoffnung und Demut. Für Thomas Zieringer könnte dies für 
    alle, Männer und Frauen, Jugendliche und Senioren, Arbeitslose und
    Unternehmer, den "Wendepunkt" offenbaren - die "Vision einer neuen 
    Menschlichkeit".


    "Die Vision einer neuen Menschlichkeit ist sehr von der christlichen Spiritualität geprägt.
    Es ist wirklich die Chance in dem Dunkel der deutschen Geschichte ein Licht auf-
    leuchten zu lassen, das trotz allem das Gute in uns Menschen anspricht und dadurch 
    einen Ausweg vorschlägt.  Ich bin sehr angetan von dieser Vision und wünsche Ihnen, 
    lieber Herr Zieringer und dem gesamten Projekt des Mahnmals, die allerbeste Lösung."
     
         Mit franziskanischem Gruß
         "Friede und Heil"
         Pater Amadeus, Franziskaner


    "Lieber Thomas, vielen Dank für Ihr Buch und Schreiben.  Die Sache ist mir sehr 
     sympathisch! (...)" 

     Ephraim Kishon (Autor)




  • Interview, das nicht von der Zeitung veröffentlicht wurde (anklicken)




  • Gedanken zum Mahnmal  - Juli 1999 -

    Eine Reise ins Innere des Menschen
     

    bbs./x.  Berlin tut sich schwer mit der endgültigen Gestaltung eines
    nationalen Mahnmals, das dem Gedenken der Holocaust-Opfer gerecht wird.
       Bundespräsident Roman Herzog hat in seiner diesjährigen Rede zum
    offiziellen Gedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz 
    mit großem Nachdruck die junge Generation angesprochen, deren Kenntnisse, 
    Wissen und persönliches Engagement zum Thema Holocaust er für ungleich
    wichtiger hält, als die Debatten und Begriffserklärungen der Generation, 
    die sich schon seit fünfzig Jahren damit beschäftigt. Mit dem Vorschlag
    Thomas Zieringers über den Umgang mit dem Holocaust und den Aufbruch zu 
    einer neuen Menschlichkeit setzt sich sein Buch "Wendepunkt" (Jahn &
    Ernst Verlag, Hamburg, 1999) auseinander.
       Die neue Sichtweise auf das Thema rückt den Wert des Menschen stärker
    in das Bewußtsein. Es ist ein Buch über das Leben, den Menschen und die
    Menschlichkeit.
       Der erst 30jährige Autor betrachtet das schreckliche Geschehen des
    Holocaust aus einem Blickwinkel, der nicht trennend wirkt und so
    berühren und bewegen kann. Die tiefgründige philosophische Betrachtung 
    des jungen Therapeuten hat, ohne von Religiosität bestimmt zu sein,
    eine christliche Prägung.
       Thomas Zieringer will ein zentrales nationales Mahnmal schaffen, das
    ein Zeichen der Hoffnung ist und Gedenken ermöglicht - offen und zu-
    gänglich, nicht bedrohlich und monströs.
       Das Mahnmal stellt einen durchbrochenen Kreis dar und symbolisiert
    eine Reise ins Innere des Menschen. Die Vorstellung dieses Mahnmals ist
    ganz konkret: Ein Platz wird von zwanzig Pyramiden-Eichen, die eine
    U-Form bilden, umstanden. Der äußere Ring ist aus weißem Marmor.
       Die Anlage des Kreises führt den Besucher um den Kern des Mahnmals
    herum, in eine ausgedehnte Rasenfläche hinein. Der innere Kreis des
    Mahnmals ist ein Ort der Meditation, des Nachdenkens und Gedenkens.

    Artikel erschienen in den Lokalnachrichten Berlin u. a. Zeitungen

    Gesamtauflage ca. 350.000


    Weitere Seiten: 

    Erinnerungs-Stein
    (Konzentrationslager) 

    Ansicht von oben mit Maßen 
    (Gedanken ...) 

    Berichte von Zeitzeugen

     
     

    Zu den Grundlagen